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PMX21

Sächsische

Pamirexpedition 2021

Eine Trilogie

Die sächsische Pamirexpedition plant im Sommer `21 die Besteigung von drei 7000er im Pamir und Tian Shan. Wir werden zu fünft in Dresden starten und haben über vier Monate Zeit unsere Ziele zu erreichen. 

Für drei aus unserem Team wird jeweils der Gipfel das Ziel sein, die beiden weiteren Mitglieder werden uns dabei aus den Basislagern unterstützen und uns so gut es geht den Rücken freihalten.  

Team

Pik Lenin

7.134 m

Khan Tengri

7.010 m

Pik Pobeda

7.439 m

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EXPEDITIONSABLAUF

Wir werden Mitte Mai bei uns vor der Haustür starten und uns unserem Ziel dem Kirgistan schneller als ursprünglich geplant nähern und die Trilogie beginnen.

Im Pamir ist unser Ziel der 7.134m hohe Pik Lenin. Ein perfekter Berg um sich zu akklimatisieren. Danach geht es weiter in den Osten des Landes, ins Tian Shan Gebirge. Wir machen uns zu Fuss auf ins Süd Inylcheck Basecamp - dem Ausgangspunkt für die beiden anderen 7000er der Trilogie. Der Khan Tengri und der Pik Pobeda sollen bestiegen werden- der höchste Berg des Tian Shans.

PIK Lenin

Erster Berg der Trilogie. Der Qullai Istiqlol (Pik Lenin) ist technisch der einfachste der drei 7.000er und dient vor allem der Akklimatisation und dem Erfahren der großen Höhe. Die Besteigung findet vor der Hauptsaison im noch sehr kalten Juni statt. Der geplante Aufstieg erfolgt über den Normalweg mit 2-3 Hochlagern und soll weitestgehend mit Skiern erfolgen. Eine weitere Besteigung ist bei entsprechenden Verhältnissen über die rund 3000 m hohe Nordwand mit anschließender Skiabfahrt geplant.

Höhe: 7.134 m

Erstbesteigung: 1933 

Land: Kirgistan

South Inylchek BC Trekking

Das Basislager Süd-Inylchek liegt auf der Südseite des Khan Tengri und bietet die Möglichkeit von einem Basislager aus sowohl den Khan Tengri als auch den Pik Pobeda zu erreichen. Der Anmarsch entlang des Süd-Inylchek Gletschers ist ohne nennenswerte technische Anforderungen. Die erste Hälfte führt entlang des Inylchek-Flusses auf Pfaden bis an den Beginn der Gletschermoräne des Süd-Inylchek Gletschers. Der Weiterweg verläuft über den weitestgehend aperen bzw. schuttbedeckten Süd-Inylcheck Gletscher.  Vor dem Basislager überquert man den gesamten Gletscher an einer Gabelung. Der Weg hält sich meist an der südlichen Seite. 

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Khan Tengri

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Zweiter Berg der Trilogie.

Beim Khan Tengri streitet sich die Fachwelt, ob es sich um einen „richtigen“ 7.000er handelt oder ob der Firnaufbau den Unterschied macht. Auf jeden Fall wird die Pyramide zurecht das Matterhorn des Tien Shan genannt, da seine Spitze markant und eckig über dem Inylchek-Gletscher emporragt. Ein idealer Berg.

Auf der Südseite steigt man über einen spaltenreichen Gletscherbruch (ein Zwischenlager) bis zum Westsattel in 5.851 m auf. Bis dorthin ist besonders auf objektive Gefahren wie Spalten, Eisschlag und Lawinen zu achten.

Das Sattellager befindet sich gut geschützt hinter einer enormen Wechte. Die über 1.000 m hohe Gipfelpyramide wartet dagegen am sehr steilen SW-Grat mit viel Felskontakt und Kletterstellen bis 4 Grad UIAA auf und fordert damit dem Aspiranten in der großen Höhe alles ab. Auf dem Weiterweg zum Gipfel besteht die Möglichkeit auf ca. 6.400 m ein kleines Biwaklager (Platz für 3-4 kl. Zelte) zu beziehen.

Höhe: 7.010 m

Erstbesteigung: 1931 

Land: Kirgistan

PIK Pobeda

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Der Pik Pobeda ist der höchste Berg im Tian Shan und wird oft als der nördlichste Siebentausender der Welt bezeichnet. Er ist sehr schwierig ihn zu besteigen, aufgrund der extremen Bedingungen wie der kalten Winde, niedrigen Temperaturen und Lawinengefahr. Außerdem fordert er auch in großer Höhe noch Kletterei bis zum 5. Grad nach UIAA. Der Pik Pobeda verzeiht keine Fehler. Das ist auch ein Grund für die wenigen Gipfelerfolge.

Vom Basecamp am südlichen Inylchek-Gletscher geht es über den abzweigenden Zvedsdochka-Gletscher zu Camp 1 am Fuße des Pik Pobeda. Weiter in östlicher Richtung gilt es eine der Schlüsselstellen zu überwinden – einen Eisbruch um auf den Dikij-Pass zu gelangen. Ab Lager 2 folgt man dem rechten der beiden markanten Pfeiler mit mehreren Kletterstellen bis zum 5. Grad UIAA bis auf den Westgipfel auf 6918 m. Auf dem Westgrat angelangt bieten sich Schneehöhlen als Übernachtungsmöglichkeiten an. Das erlaubt ggf. mit weniger Gepäck unterwegs zu sein. Vom Westgipfel aus folgt man dem teilweise stark überwechteten Grat hinweg bis auf den Hauptgipfel.

Höhe: 7.439 m

Erstbesteigung: 1956 

Land: Kirgistan

 
 
 
 

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